Wie lange es wohl dieses Mal dauert, bis der Rückzieher kommt – so wie seinerzeit bei den „kleinen Paschas“? Mit seiner „Zirkuszelt“-Aussage im Zusammenhang mit der Regenbogenflagge auf dem Reichstag sorgt Kanzler Friedrich Merz (CDU) für linksgrün-woke Schnappatmung. Der Lesben- und Schwulenverband erinnert gar an die Verfolgung der „Queeren-Community“ unter den Nationalsozialisten.
Hintergrund der Aufregung ist, dass Merz in der ARD-Sendung Maischberger die Entscheidung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) verteidigt hatte, anlässlich der Berliner CSD-Parade das Reichstagsgebäude nicht mit dem ideologischen Kampfbanner der LGBTQ-Bewegung zu beflaggen: „Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt!“
„Die CDU offenbart ein überkommenes Gesellschaftsbild, das queere Menschen zu Clowns, Freaks und Exoten herabwürdigt, ereiferte sich etwa der queerpolitische Sprecher der „Grünen“, Sebastian Walter. Merz übernehme die queerfeindliche Rhetorik von Donald Trump.
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