Die Bundesregierung hat neue Zahlen zur sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) veröffentlicht. Die Daten stammen aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion und beziehen sich auf das Erfassungsjahr 2025. Die Tabellen zeigen deutliche Unterschiede zwischen deutschen Staatsangehörigen und mehreren nicht deutschen Gruppen bei Gewaltkriminalität und anderen schweren Delikten.
Die TVBZ gibt an, wie viele polizeilich registrierte Tatverdächtige auf 100.000 Einwohner einer Bevölkerungsgruppe kommen. Die Zahlen beziehen sich auf polizeilich registrierte Tatverdächtige, nicht auf rechtskräftig verurteilte Täter. Grundlage der Berechnung sind Bevölkerungszahlen zum Stand vom 31. Dezember 2024.
Ausgewertet wurden die zehn nicht deutschen Staatsangehörigkeiten mit den höchsten absoluten Fallzahlen bei Gewaltkriminalität. Besonders auffällig sind die Unterschiede bei der Gewaltkriminalität insgesamt. Während deutsche Staatsangehörige auf eine TVBZ von 158 kommen, liegt der Wert bei syrischen Staatsangehörigen bei 1.722, bei irakischen bei 1.512 und bei afghanischen bei 1.508.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











