Die Bundesregierung rechnet mit einem „deutlichen Dämpfer“ für die Konjunktur im zweiten Quartal. Unternehmen sowie Privathaushalte seien von steigenden Preisen und Lieferkettenproblemen betroffen, wie es im Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums heißt.
„Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauert und Handelswege sowie Produktionskapazitäten beeinträchtigt bleiben“, schreibt das Ministerium. In den kommenden Monaten sei weiterhin mit starken Schwankungen an den Finanzmärkten sowie bei den Rohstoff- und Energiemärkten zu rechnen. Es wird nur noch mit einem Wachstum von 0,5 Prozent gerechnet.
Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung sei, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauere. „Aber auch nach einer Entspannung der Lage dürften die Folgen bei Energie- und Rohstoffpreisen sowie Lieferketten noch länger spürbar sein.“
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