Bundesregierung förderte PR-Agentur, um das Image von geförderten NGOs aufzupolieren

vor etwa 2 Monaten

Bundesregierung förderte PR-Agentur, um das Image von geförderten NGOs aufzupolieren
Bildquelle: NiUS

Die Bundesregierung zahlte einer PR-Agentur über 200.000 Euro dafür, dass sie das Image von staatlich geförderten NGOs aufpoliert. Das Unternehmen „Die Rederei gUG“ erhielt zwischen 2020 und 2023 rund 216.000 Euro Steuergeld, um geförderte NGOs auf dem Feld der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiterzubilden.

Die Fördergelder flossen aus der Bundeszentrale für Politische Bildung (BpB). An den Kursen teilnehmen konnten Empfänger des Förderprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, das wie auch die BpB im Innenministerium angesiedelt ist. Die Regierung unterstützte also jene Organisationen, die sie ohnehin mit Steuermillionen förderte, beim Aufbau eines positiven Images in der Öffentlichkeit – und steigerte so deren Fähigkeiten, die eigene Arbeit und damit auch die weitere Förderung als unverzichtbar darzustellen.

Das Projekt trug den Titel „Und was machst du eigentlich? Erfolgreich Kommunizieren im Projekt“. Auf einer Website des Bundesinnenministeriums (BMI) heißt es dazu: „Viele Aktive und Engagierte machen einen fantastischen Job, sind aber frustriert darüber, dass ihr Einsatz nicht wahrgenommen wird. Obwohl alle Welt nach guten Nachrichten verlangt, berichtet die Presse einfach nicht darüber? Warum ist das so und wie lässt es sich ändern?“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel