Die Bundesregierung will Kryptowährungen offenbar stärker besteuern. Nach Berichten mehrerer Medien ist eine höhere Besteuerung von Kryptowerten Teil der Haushaltsplanung für 2027. Konkrete Details zur Ausgestaltung liegen bislang nicht vor. Offen ist damit auch, ob die bisherige Steuerfreiheit für private Kryptogewinne nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist abgeschafft, eingeschränkt oder anderweitig verändert werden soll.
Die Pläne sind Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, mit dem die Koalition den Bundeshaushalt konsolidieren will. Insgesamt sollen rund 20 Milliarden Euro zusammenkommen. Die einzelnen Maßnahmen sind zwischen Union und SPD jedoch noch nicht abschließend verhandelt.
Neben der Krypto-Besteuerung plant die Bundesregierung auch eine Plastikabgabe. Eine solche Abgabe existiert auf EU-Ebene bereits seit 2021 und wird auf nicht recycelte Kunststoffverpackungsabfälle erhoben. Deutschland zahlt diese bislang aus dem Bundeshaushalt. Künftig soll die Belastung offenbar national weitergegeben werden, um den Etat zu entlasten.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











