Um die Wirtschaft im grünen Sinne zu transformieren, hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ein neues Förderinstrument eingerichtet. Unternehmen, die ihre Produktion auf Klimaneutralität ausrichten, können sich nun über Ausschüttungen in Milliardenhöhe freuen. Die ersten sogenannten Klimaschutzverträge hat Habeck nun unterzeichnet.
Im Rahmen dieser Klimaschutzverträge verpflichtet sich der Staat, die finanziellen Mehrbelastungen zu tragen, die Unternehmen bei der Einführung klimaschonender Produktionsmethoden entstehen. Diese Subvention soll so lange gewährt werden, bis die neuen, nachhaltigen Verfahren wirtschaftlich mit herkömmlichen Methoden konkurrieren können. Langfristig will man hierdurch die gesamte Wirtschaft in Richtung CO₂-Neutralität umgestalten.
„Jetzt können 15 konkrete Zukunftsprojekte von Unternehmen starten, die die Weichen klar auf Dekarbonisierung stellen“, erklärte Habeck zur Unterzeichnung der Klimaschutzverträge. Den Unternehmen würde die Förderung Planungssicherheit geben, was gerade in der transformativen Phase, in der Deutschland stecken würde, unerlässlich sei. Bis zu 2,8 Milliarden Euro könnten nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums an die Unternehmen ausgeschüttet werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











