Weil die häufigen Schwankungen der Spritpreise über den Tagesverlauf es Autofahrern erschweren, gezielt günstig zu tanken, möchten die Bundesländer nun eine „Preiserhöhungsbremse“ einführen. Demnach dürfe der Spritpreis nur noch einmal am Tag erhöht und jederzeit gesenkt werden. Das berichtete die Rheinische Post.
„Durch die starke Zunahme der täglichen Preisänderungen in den vergangenen Jahren ist der Handlungsdruck nochmals größer geworden“, heißt es als Begründung für die Verordnung in einem Antrag, den insbesondere Baden-Württemberg angestoßen hat. Gegenüber der Zeitung bestätigte der Bundesrat, den Antrag in der Sitzung am 17. Oktober zunächst an Ausschüsse zu übergeben. Eine Abstimmung über den Antrag hält der Bundesrat für wahrscheinlich.
Zuletzt hatte noch der ADAC davor gewarnt, dass die Spritpreise in Deutschland bis 2027 um 38 Cent steigen werden – je nach Marktlage kann dieser auch höher ausfallen. Schon für 2026 wird mit einem Anstieg von rund 3 Cent gerechnet.
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