Die neuen Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) und eine aktuelle Forschungsstudie der Universität Tübingen zeigen ein klares Muster: Menschen mit Migrationshintergrund sind sowohl unter den Tätern als auch unter den Opfern bei häuslicher Gewalt und Morden an Frauen deutlich überrepräsentiert.
Laut dem Bundeslagebild „Häusliche Gewalt 2024“ hatten 37,2 Prozent der Tatverdächtigen bei Partnerschaftsgewalt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Bezogen auf den Bevölkerungsanteil von Nichtdeutschen (14,4 Prozent ab 16 Jahren) ergibt sich damit eine 2,6-fache Überrepräsentation. Unter den männlichen Tätern liegt der Ausländeranteil bei 38,9 Prozent, unter den weiblichen bei 30,5 Prozent.
Auch die Opferseite zeigt eine deutliche Verschiebung: 32,8 Prozent der Opfer von Partnerschaftsgewalt waren keine Deutschen. Damit sind Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit mehr als doppelt so häufig betroffen, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Besonders häufig vertreten sind türkische, syrische, polnische, rumänische, ukrainische und afghanische Staatsangehörige.
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