Die Ausgaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge haben sich seit 2014 mehr als versechsfacht. Zugleich wurden seit 2008 rund 1,43 Millionen Gerichtsentscheidungen in Asylangelegenheiten getroffen. Zu den Gesamtkosten dieser Verfahren nennt die Bundesregierung jedoch keine Zahlen. Auch zahlreiche weitere Kosten des Asylsystems werden nicht gesondert erfasst. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage hervor.
Im Jahr 2025 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt 977,52 Millionen Euro ausgegeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Die Bundesregierung legt darin eine Übersicht über die Ausgaben der Behörde und ihrer Vorgängerorganisationen seit 1952 vor.
Besonders deutlich zeigt sich ein Anstieg der Ausgaben ab dem Jahr 2015. Damals beliefen sich die Kosten noch auf 243,59 Millionen Euro. Bereits 2016 waren es 660,79 Millionen Euro und 2017 rund 851,76 Millionen Euro. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang stiegen die Ausgaben in den vergangenen Jahren erneut an. 2023 erreichten sie 916,44 Millionen Euro, 2024 waren es bereits 972,99 Millionen Euro.
Bundestag LIVE: u.a. Vereidigung Arbeitsminister Schweitzer und Regierungserklärung Merz.| 14.10.26











