Immer mehr beklemmende Details im Fall um die am Dienstag mit 13 Messerstichen lebensgefährlich verletze Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, kommen ans Licht. Wie Bild berichtet, soll die 17-jährige Adoptivtochter der Frau diese stundenlang im Keller gefoltert haben.
Drei Tage nach dem Messerangriff auf die neu gewählte Bürgermeisterin der Ruhrgebietsstadt Herdecke, Iris Stalzer (SPD), dauern die Ermittlungen an. Als Hauptverdächtige gilt laut Polizei und Staatsanwaltschaft die 17-jährige Tochter der Kommunalpolitikerin. Die Juristin hatte die Jugendliche selbst als Angreiferin belastet, hatten die Ermittler in Hagen mitgeteilt.
Laut Bild hat Iris Stalzer bei der Polizei ausgesagt, sie sei stundenlang von ihrer Adoptivtochter im Keller des Hauses gequält worden. Dort sei sie auf die 17-Jährige getroffen. Diese sei mit einem Deospray und einem Feuerzeug auf sie losgegangen, habe versucht, ihre Haare und ihre Kleidung anzuzünden und mit zwei Messern auf ihre Adoptivmutter eingestochen und diese lebensgefährlich verletzt haben. Dabei habe die Adoptivtochter gesagt, sie wolle damit Rache nehmen. Wofür sich die 17-Jährige sich rächen wollte, ist bislang offenbar noch unklar.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











