Ein alarmierender Wandel in Deutschlands Sozialsystem: In der Altersgruppe der 15- bis unter 25-Jährigen erhalten ausländische Bürgergeldempfänger mittlerweile mehr Leistungen als deutsche. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer hervor, die NIUS exklusiv vorliegt.
Während deutsche Jugendliche und junge Erwachsene 2024 rund 2,8 Milliarden Euro an Bürgergeld bezogen, flossen an ausländische Empfänger in derselben Gruppe etwa 3,2 Milliarden Euro – ein Verhältnis, das sich seit 2010 dramatisch umgekehrt hat. Damals, im Jahr 2010, entfielen noch der Großteil der Zahlungen mit rund 3,1 Milliarden Euro auf deutsche Empfänger, während Ausländer lediglich etwa 700 Millionen Euro erhielten.
Seitdem haben sich die Ausgaben für junge Menschen aus dem Ausland mehr als vervierfacht, wie aus der Antwort hervorgeht. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Gesamtzahlen wider: Insgesamt beliefen sich die Bürgergeldzahlungen 2024 auf einen Rekordwert von rund 46,92 Milliarden Euro, ein Anstieg um etwa vier Milliarden Euro gegenüber 2023 (42,59 Milliarden Euro) und zehn Milliarden Euro mehr als 2022 für das damalige Hartz IV (36,58 Milliarden Euro).
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











