Die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeichnen ein ernüchterndes Bild vom Bürgergeld: Trotz des von der Ampel-Regierung viel gepriesenen „Job-Turbos“ und weiterer Integrationsmaßnahmen hat sich an den Ausgaben für das Bürgergeld im ersten Halbjahr 2025 kaum etwas verändert. Über 47 Prozent der insgesamt rund 23,5 Milliarden Euro flossen an Ausländer.
Laut der Statistik beliefen sich die Zahlungsansprüche für Regelleistungsberechtigte im Zeitraum Januar bis Juni 2025 auf 23,6 Milliarden Euro. Davon entfielen 12,4 Milliarden Euro auf deutsche Staatsbürger, während Ausländer mit 11,1 Milliarden Euro fast die Hälfte (47,1 Prozent) beanspruchten. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen zeigt sich eine Stagnation.
Besonders auffällig ist der hohe Anteil von Migranten aus Nicht-EU-Ländern. Während für Staatsangehörige aus der Ukraine, die seit dem russischen Angriffskrieg 2022 massiv nach Deutschland strömten, 3,1 Milliarden Euro, also rund 13,5 Prozent der Gesamtausgaben, geflossen sind, entfallen 3,7 Milliarden Euro für Asylbewerber aus den sogenannten „Top 8“-Herkunftsländern: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Diese Gruppe macht 15,7 Prozent aus. Zudem summieren sich 4,7 Milliarden Euro auf Bezieher aus dem weiteren nicht-europäischen Ausland. Somit machen nicht-europäische Migranten 35 Prozent der Bürgergeldzahlungen (8,4 Milliarden Euro) im ersten Halbjahr 2025 aus.
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