In der Unionsfraktion äußern immer mehr Politiker Skepsis an der Personalie Frauke Brosius-Gersdorf: Die von der SPD vorgeschlagene Staatsrechtsprofessorin, die in der kommenden Woche zur Verfassungsrichterin gewählt werden soll, stößt demnach auf Ablehnung. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Ein Abgeordneter aus dem Rechtsausschuss äußert sich gegenüber der F.A.Z. anonym: „Unsere Kandidaten trafen in der Vergangenheit auf Ablehnung, weil sie zu migrationskritisch waren. Frau Brosius-Gersdorf ist lebenskritisch. Die Personalie ist für uns niemals wählbar.“ Damit spielt er auf ihre Haltung zum Schutz ungeborenen Lebens an. Brosius-Gersdorf wirkte in der Ampel-Kommission zum Schwangerschaftsabbruch mit und vertrat in deren Bericht die Ansicht, dass es „gute Gründe“ dafür gebe, die Menschenwürde „erst für den Menschen ab Geburt“ gelten zu lassen.
Unfassbar: Die Kandidatin von SPD und CDU für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, sprach sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus, wollte das Grundgesetz gendern und fabulierte über eine „verfassungsrechtliche Pflicht“ zur Impfpflicht. Auch etwa in der… pic.twitter.com/O9SLi3Hgz5
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











