Britische Schulen erklären Grundschülern jetzt ihr „weißes Privileg“

vor etwa 2 Monaten

Britische Schulen erklären Grundschülern jetzt ihr „weißes Privileg“
Bildquelle: Apollo News

In Großbritannien sorgen Anti-Rassismus-Unterrichtsmaterialien für Schulen für Kritik. Die frei verfügbaren Materialien wurden von von mehreren Schulen entwickelt und richten sich unter anderem an Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren. In einer Unterrichtseinheit wird Schülern erklärt, weiße Menschen seien in Großbritannien wegen ihrer Hautfarbe privilegiert. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, „die ungleichen Systeme, die uns in der Gesellschaft umgeben“, herauszufordern.

Die betreffende Unterrichtseinheit für die sogenannte „Key Stage 2“ enthält einen Abschnitt zu „Privilegien“ und „Anti-Rassismus“. Dort heißt es: „In Großbritannien sind weiße Menschen durch die Farbe ihrer Haut wahrscheinlich privilegiert.“ Dieses Privileg entstehe, weil Weiße deutlich seltener von rassistischem Verhalten betroffen seien, darunter Vorurteile, Diskriminierung sowie verbale und körperliche Übergriffe.

Anschließend wird den Schülern erklärt, welche Verantwortung daraus folge. Privilegierte Menschen hätten die Aufgabe, Rassismus zu reduzieren, indem sie sich dessen bewusst würden, ihre Sprache und ihr Verhalten verbesserten, die Sprache und das Verhalten ihrer Freunde hinterfragten, Vorfälle meldeten und Betroffene unterstützten.

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