Die Atomaus-Affäre ist immer noch nicht vom Tisch. Interne Mails aus der Bundesnetzagentur von Klaus Müller (Grüne), die NIUS vorliegen, bestätigen erneut den brisanten Verdacht: Die Behörde unterlag während der drohenden Energiekrise einer grün-politischen Beeinflussung. Mehr noch: „Das BMWK will nur Annahmen, die zu Ergebnissen führen, die ‚alles grün‘ sagen“, heißt es.
Am Donnerstag tagt erneut der Untersuchungsausschuss im Bundestag, um der Frage nachzugehen: Hat Energieminister Robert Habeck (Grüne) das Land belogen, indem er den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke NICHT ergebnisoffen geprüft hat? Hat er diese Entscheidung stattdessen lediglich auf grün-ideologischer bzw. parteipolitischer Basis gefällt?
Diesmal vorgeladen: der entlassene Staatssekretär Patrick Graichen (Grüne). Der Habeck-Vertraute wurde im Frühjahr 2023 zur Skandal-Personalie, weil er Teil einer Filz-Affäre im Wirtschaftsministerium war.
10. Mai 2023: Patrick Graichen und Robert Habeck mussten sich im Bundestagsausschuss wegen der Filz-Affäre rechtfertigen.
Graichen gilt als „Mr. Wärmepumpe“, er war der Kopf hinter Habecks Heiz-Hammer und ein ideologischer Gegner der Kernkraft. Folgt man den Spuren des Lobbyfirmen-Netzwerkes von Graichen, landet man schließlich bei dem US-Amerikaner und Klimaaktivisten Hal Harvey – auch bekannt als der mächtigste Grüne der Welt. Das ist deshalb problematisch, weil die umstrittenen Pläne aus Graichens Aktentasche Auswirkungen auf das Leben von 83 Millionen Deutschen hatten.
Das Magazin Cicero hatte vor kurzem berichtet, dass Bundesminister Habeck versuchte, den Stresstest der Stromnetzbetreiber SO zu beeinflussen, dass dabei das politisch gewünschte Ergebnis herauskommt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











