Das Bürgergeld soll zum zweiten Mal in Folge nicht erhöht werden. Das geht aus einem Bericht der Bild unter Berufung auf eine interne Verordnung des Bundesarbeitsministeriums hervor. Demnach habe die Behörde nach Auswertung der 5,6 Millionen Bürgergeldempfänger entschieden, dass es 2026 eine Nullrunde geben müsse.
Im vergangenen Jahr waren die Kosten für die Sozialleistung auf 46,9 Milliarden Euro gestiegen. Bereits im laufenden Jahr hatte es eine Nullrunde gegeben – jetzt handelt auch die neue Arbeitsministerin Bärbel Bas. Die Verordnung soll am 10. September vom Kabinett abgesegnet werden und somit Gültigkeit erlangen, denn eine Zustimmung durch den Bundestag ist nicht vonnöten.
Alleinstehende Leistungsempfänger erhalten also weiterhin 563 Euro pro Monat, für Kinder sind es in den Altersklassen null bis sechs Jahre, sieben bis 14 Jahre und 15 bis 18 Jahre jeweils 357 Euro, 390 Euro und 471 Euro. Diese Zahlen waren nach der starken Inflation der Corona-Jahre vom Bundesarbeitsministerium errechnet worden.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











