Am Bremer Hauptbahnhof kommt die Polizei nicht nur wegen Drogenhandel, Gewalt und Eigentumsdelikten regelmäßig zum Einsatz. Interne Zahlen zeigen auch, welche Nationalitäten in zwei besonders auffälligen Deliktfeldern am häufigsten erfasst wurden.
Der Bremer Hauptbahnhof gilt als einer der zentralen Brennpunkte polizeilicher Arbeit in der Hansestadt. In einer internen Darstellung der Polizei Bremen, die NIUS exklusiv vorliegt, wird der Bereich als „lebendiger urbaner Verkehrsknotenpunkt“ beschrieben, dessen Erscheinungsbild jedoch „von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt“ sei. Genannt werden unter anderem „öffentlich wahrnehmbare Drogenkriminalität“, „sichtbare Obdachlosigkeit/Armut“, „Gewalt- und Eigentumsdelikte“ sowie eine ausgeprägte „Diskomeile“. Der Bereich wird ausdrücklich als „politisch priorisierter Schwerpunkt polizeilicher Arbeit“ mit entsprechend hoher Präsenz eingeordnet.
Besonders aufschlussreich sind die in der Präsentation enthaltenen Statistiken zu Tatverdächtigen in zwei zentralen Deliktfeldern: Drogenhandel und Raub.
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