Vier Spitzenvertreter der großen Wirtschaftsverbände wenden sich in einem Brandbrief an Union und SPD. Darin äußern sie ihr Unverständnis darüber, dass die mögliche nächste Bundesregierung Milliarden neuer Staatsschulden aufnehmen wolle, gleichzeitig aber entscheidende Maßnahmen für Unternehmen, Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum zu vergessen scheine.
In dem Brief, über den die Bild berichtet, fordern die Verbandspräsidenten Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, sowie Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, eine grundlegende Kurskorrektur.
Die bisherigen Ergebnisse der Sondierungsgespräche seien schlicht unzureichend. Deutschland brauche dringend eine „mutige Reformagenda“ für „mehr Dynamik“. Die Parteien müssten in den „Koalitionsverhandlungen weitergehen“, so die Wirtschaftsvertreter.
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