Brandanschlag auf Reform-UK-Chef: Nigel Farage erhebt schwere Vorwürfe gegen das Innenministerium

vor 2 Monaten

Brandanschlag auf Reform-UK-Chef: Nigel Farage erhebt schwere Vorwürfe gegen das Innenministerium
Bildquelle: Apollo News

Der britische Politiker Nigel Farage wurde Opfer eines Anschlags, wie er gegenüber dem Telegraph enthüllte. Unbekannte sollen dem Reform-UK-Chef bereits Anfang letzten Jahres einen angezündeten Brandsatz durch den Briefkastenschlitz seines Hauses geworfen haben. Dabei erhebt er auch schwere Vorwürfe gegen das britische Innenministerium.

Laut Farage ereignete sich der Brandanschlag Anfang 2025. Er bemerkte ihn erst, als er die Haustür öffnete und einen ausgebrannten Brandsatz auffand. Dabei sind weder das Haus noch Farage selbst zu Schaden gekommen; der Politiker bezeichnete die Tat dennoch als „klaren Brandstiftungsversuch“. Zum Zeitpunkt des Anschlags sei er nicht zu Hause gewesen. „Zum Glück war das Feuer im Vordach von selbst erloschen“, erklärte Farage. Er und die Polizei gehen davon aus, dass die Täter während der Platzierung gestört wurden. Von den Tätern fehlt jedoch bis heute jede Spur. „Die Polizei war sofort vor Ort. Sie hat ihr Bestes gegeben, aber bisher gibt es keine Verdächtigen“, erklärte Farage.

Der Anschlag ereignete sich kurz vor den Angriffen auf zwei Häuser und ein Auto, die mit Premierminister Keir Starmer (Labour) in Verbindung stehen. Farage entschied sich jedoch dagegen, die Brandbombenattacke öffentlich zu machen – hauptsächlich deshalb, weil er fürchtete, weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

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