BR behauptet, dass 20.000 Menschen durch AKW-Unfall in Fukushima gestorben seien

vor 4 Monaten

BR behauptet, dass 20.000 Menschen durch AKW-Unfall in Fukushima gestorben seien
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Der Bayerische Rundfunk (BR) hat zum 15. Jahrestag des Tōhoku-Erdbebens von 2011, dem insgesamt rund 20.000 Menschen zum Opfer fielen, behauptet, Japan gedenke an diesem Tag den „Opfern der Atomkatastrophe von Fukushima“. Tatsächlich ist nach heutigem Kenntnisstand keine Person unmittelbar durch die Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ums Leben gekommen.

Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen in der japanischen Öffentlichkeit die Todesopfer des Tsunami, der durch das Erdbeben vor der Küste Japans verursacht wurde. Die Flutwellen des Tsunami zerstörten ganze Küstenorte in der Region Tōhoku, rissen Häuser, Fahrzeuge und Infrastruktur mit sich und forderten den überwiegenden Teil der rund 20.000 Toten und Vermissten der Katastrophe. Bis heute prägt diese Verwüstung das nationale Erinnern weit stärker als der Reaktorunfall von Fukushima.

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