Nach der Explosion am vergangenen Samstag in einer Unterführung im saarländischen Völklingen, bei der ein Mensch ums Leben kam und vier weitere verletzt wurden, wird nun gegen einen 45-Jährigen wegen Mordverdachts ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat einen 45-jährigen Mann aus dem Regionalverband Saarbrücken in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn besteht dringender Tatverdacht auf tateinheitlichen Mord, versuchten Mord sowie gefährliche Körperverletzung in vier Fällen. Die Ermittler werfen ihm vor, dem 32-jährigen Opfer ein Paket mit einem Sprengsatz geschickt zu haben.
Das Opfer soll das Paket in der Annahme abgeholt haben, es enthalte Betäubungsmittel, und es vorerst in unmittelbarer Nähe deponiert haben. In der Nacht zum 18. April 2026 öffnete das Opfer dann den Inhalt in der Bahnunterführung in Völklingen. Es kam zur Detonation, der 32-Jährige starb. Vier weitere Männer erlitten teils lebensbedrohliche Verletzungen.
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