Bundesnachrichtendienst (BND) und Bundeswehr warnen vor einem möglichen Angriff Russlands auf die NATO. Derweil rüstet das Land weiter auf. Ein Bericht von Tagesschau.de offenbart neue Einschätzungen deutscher Sicherheitsbehörden: Es gebe zwar keine Hinweise für „unmittelbar bevorstehende russische Konfrontation mit der NATO“, die Kriegsgefahr wachse aber langfristig.
In einem gemeinsamen Lagebericht warnen Bundesnachrichtendienst (BND) und Bundeswehr eindringlich vor der wachsenden militärischen Bedrohung durch Russland. Moskau betreibe eine systematische Aufrüstung – mit dem Ziel, bis zum Ende des Jahrzehnts in der Lage zu sein, einen „großmaßstäblichen konventionellen Krieg“ führen zu können.
Generalinspekteur Carsten Breuer hatte sich zuletzt in der ARD-Talkshow „Maischberger“ deutlich positioniert. Auf die Frage, ob nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine wieder Ruhe einkehren könne, sagte Breuer: „Nein, man könne nicht durchatmen.“ Breuer weiter: „Das Ende des Ukraine-Kriegs wird nicht dazu führen, dass wir wieder Frieden auf dem europäischen Kontinent haben.“ Noch schärfer formulierte es der Militärexperte Carlo Masala von der Bundeswehruniversität München: „Russland bereitet sich auf einen großen Krieg vor.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











