Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Sara Nanni, hat die Rede von US-Außenminister Marco Rubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit dem Nationalsozialismus verglichen. Auf X schrieb die Bundestagsabgeordnete: „Marco Rubio hat gerade das Blood-and-honor Gaslightening als Rede erfunden.“
Was genau die 39-Jährige damit meint, ist nicht deutlich – „Blood and Honor“ ist ein neonazistisches Netzwerk, das sich auf das nationalsozialistische Schlagwort „Blut und Ehre“ bezieht. Gaslighting beschreibt derweil eine emotionale Manipulationstechnik – dabei versucht der Anwender, das Opfer dazu zu bringen, an der Realität zu zweifeln und so das Selbstbewusstsein der Person zu zerstören.
Dennoch versucht Nanni mit der kryptischen Anspielung eindeutig, Rubio NS-Ideologie zu unterstellen. Der US-Außenminister kritisierte in seiner Rede unter anderem auch die Massenmigration in den Westen. So sagte er: „Im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle der Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Bevölkerung bedroht.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











