Im Rahmen des AfD-Parteitages, der am vergangenen Wochenende im sächsischen Riesa abgehalten wurde, kam es auf mehreren Zufahrtswegen zur „WT Energiesysteme Arena“ zu illegalen Straßenblockaden und -sperrungen. Organisiert und durchgeführt wurden diese Protestaktionen, die AfD-Delegierte an der Anreise zum Parteitag hindern sollten, vom linken Aktionsbündnis „Widersetzen“. Das eigens zur Verhinderung von AfD-Parteitagen ins Leben gerufene Bündnis, das erstmals beim AfD-Parteitag in Essen Ende Juni 2024 in Erscheinung getreten ist, hatte Aktionen wie diese im Vorfeld unverblümt angekündigt.
In an die Teilnehmer der Protestaktionen in Riesa gerichteten internen Veröffentlichungen, die Apollo News vorliegen, heißt es unter anderem: „In den Straßen um die Halle, in der sich die AfD treffen will, werden wir keinen Platz machen und mit unseren Körpern und mit anderen kreativen Mitteln verhindern, dass die Delegierten der AfD an diesem Tag ihre faschistischen Pläne schmieden können. Wenn ihr auf einem der Zugangswege seid, dann bleibt dort.“
An anderer Stelle heißt es mit Blick auf die geplanten Aktionen: „Zu Tausenden werden wir uns vor den Zugängen zum AfD-Parteitag versammeln und nicht freiwillig Platz machen. Dazu gehören auch Aktionen des Zivilen Ungehorsams. (…) Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. (…) Unsere Protestformen vermitteln ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit. (…) wir lassen Menschen, die im Rahmen der Aktionen Repression erfahren, damit nicht alleine.“
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











