Dass die Freitags-Abstimmung schief gehen würde, hatte Fritz Merz wohl trotz des schwachen Ergebnisses vom Mittwoch nicht erwartet. Sicher, die Mutti-Söhnchen seiner Partei (Braun, Wanderwitz, Kiesewetter) und die Mädels von der Braven-Töchter-Schule (Magwas, Grütters, Widmann-Mauz) waren nach dem Merkel-Aufruf abzuschreiben, aber alle anderen würden wieder wissen, was die Uhr geschlagen hat.
♦ Vor dem Referendum am Mittwoch hatte Chef Olaf noch auf angebliche Warnhinweise des Allmächtigen verwiesen, der laut dessen Stellvertretern in der katholischen und evangelischen Kirche die Zustimmung zum CDU-Antrag eindeutig verboten habe. Aber wer‘s glaubt, wird selig wie Bischöfin Käßmann nach ´ner Flasche Rotwein, dachten sich wohl die Abgeordneten der Christen-Union und unterstützen den Merz-Antrag. Zur besonderen Freude der AfD. Denn „zum ersten Mal in der 7-jährigen Parlamentsgeschichte der AfD-Fraktion passierte ein Antrag durch unsere Zustimmung den Bundestag“.
♦ Sofort übernahm der linke Mob die Debatte. Nach Volksfront-Aufmärschen und Einschüchterungen durch die Antifa – Wahlkreisbüros wurden attackiert, die CDU-Zentrale musste geräumt werden, Sicherheitsbehörden warnten vor Anschlägen – gaben sich auch im Parlament Hass, Dummheit und Niedertracht die Hand. „Ein Unbekannter“ attackierte im Plenum die AfD-Kanzlerkandidatin mit einem Laserpointer mit der eindeutigen Absicht, sie zu verletzen. Eine Grüne soll sogar, blind vor Hass, wortwörtlich über die eigenen Füße hingefallen sein.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











