„Black Lives Matter“-Chefin soll 3,15 Millionen Dollar Spendengelder veruntreut haben

vor 7 Monaten

„Black Lives Matter“-Chefin soll 3,15 Millionen Dollar Spendengelder veruntreut haben
Bildquelle: NiUS

Die frühere Leiterin des Black-Lives-Matter-Ablegers in Oklahoma City, Tashella Sheri Amore Dickerson, ist wegen mutmaßlicher Veruntreuung von mehr als 3,15 Millionen Dollar an Spenden- und Fördergeldern angeklagt worden, während der Fugees-Rapper Pras Michel in einem getrennten Verfahren zu 14 Jahren Haft verurteilt wurde – unter anderem wegen Geldwäsche und illegaler Wahlkampfspenden im Umfeld der Obama-Kampagne.

Die frühere Leiterin der Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) in Oklahoma City, Tashella Sheri Amore Dickerson, ist wegen schweren Finanzvergehen angeklagt worden. Bundesstaatsanwälte werfen der 52-Jährigen vor, über Jahre hinweg mehr als 3,15 Millionen Dollar an Spendengeldern und Fördermitteln veruntreut zu haben. Das Geld soll ursprünglich für Kautionsfonds und soziale Programme bestimmt gewesen sein, berichtet die New York Post.

Nach Angaben der Justiz leitete Dickerson zwischen Juni 2020 und Oktober 2025 Gelder systematisch auf eigene Konten um. Finanziert worden seien damit unter anderem Luxusreisen in die Karibik, umfangreiche Einkäufe, Lebensmittel, ein Auto sowie sechs Immobilien in Oklahoma City. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr insgesamt 20 Fälle von Überweisungsbetrug und fünf Fälle von Geldwäsche vor. In offiziellen Jahresberichten habe Dickerson zugleich erklärt, die Spenden seien ausschließlich für steuerbegünstigte, gemeinnützige Zwecke eingesetzt worden.

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