Operation stillschweigender Umbau! Bei der Amtsübergabe demonstrierten Außenminister Johann Wadephul (CDU) und seine Vorgängerin Annalena Baerbock (Grüne) noch Eintracht und Harmonie. Doch inzwischen baut der Minister das Ministerium in aller Stille nach seinem Gusto um, wie NIUS aus Ministeriumskreisen erfuhr. Das sei ein hartes Stück Arbeit bei einem Haus, das seit 1966 nicht mehr in CDU-Hand gewesen ist, sagt ein Mitarbeiter zu NIUS.
So werden etwa Abteilungen umbenannt und zusammengefasst, heißt es. Eine „Strukturreform“, die am 25. November 2025 angekündigt wurde, und noch nicht abgeschlossen sei, wie es auf NIUS-Anfrage aus dem Auswärtigen Amt heißt. Außerdem werde das von Annalena Baerbock in „Saal der Deutschen Einheit“ umbenannte „Bismarck-Zimmer“ wieder beim alten Namen genannt, berichten Diplomaten. Eine offizielle Rückbenennung habe nicht stattgefunden, dementiert man im traditionsreichen Haus am Werderschen Markt in Berlin.
Anders als unter Baerbock werde sich das Ministerium auch nicht mehr am Christopher Street Day in Berlin beteiligen, berichten Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes.
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