Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche steht seit ihrem Amtsantritt immer wieder in der Kritik – sei es etwa wegen ihres langjährigen Stammgast-Status beim Ludwig-Erhard-Gipfel oder wegen der Geschäfte ihres Lebenspartners Karl-Theodor zu Guttenberg. Seit Februar hat sich das Ministerium der CDU-Politikerin zwei PR-Agenturen mit an Bord geholt – für Verträge mit einem Volumen von bis zu zwölf Millionen Euro, wie die Zeit berichtet.
In der Öffentlichkeitsarbeit wird Reiche demnach seit Kurzem von den beiden Berliner Agenturen Scholz & Friends und FGS Global unterstützt. Während Scholz & Friends bereits Reiches Amtsvorgänger Robert Habeck unterstützt hat und sonst durch zahlreiche Kampagnen sowohl in der Privatwirtschaft (McDonald’s, Volkswagen oder Uber) als auch für staatliche Auftraggeber (EU-Kommission, Land Brandenburg) aufgefallen ist, gilt FGS Global als CDU-nahe, auf strategische Kommunikation spezialisierte Agentur.
Gegenüber der Zeit wollte das Bundeswirtschaftsministerium den Umfang der Leistungen und die Höhe der Vergütung nicht offenlegen, „zum Schutz vertraulicher Daten“. Laut einer Ausschreibung auf der Bundesvergabeplattform soll die maximale Vergütung zwölf Millionen Euro betragen. Die Zusammenarbeit hat Anfang Februar begonnen und soll laut Ausschreibung bis mindestens Anfang Februar 2028 fortdauern – eine Verlängerung ist möglich.
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