Das französische Gesundheitsministerium hat die landesweiten Behörden angewiesen, bis spätestens März 2026 umfassende Vorkehrungen für eine „größere Auseinandersetzung“ zu treffen. Das geht aus internen Dokumenten hervor, über die die Wochenzeitung Le Canard Enchaîné berichtet, die sogar von Vorbereitungen für einen „Krieg“ spricht.
Nach Einschätzung der Regierung soll Frankreich in einem Krisenszenario in der Lage sein, eine große Zahl verwundeter Soldaten nicht nur aus dem eigenen Land, sondern auch aus anderen europäischen Staaten aufzunehmen. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen sind demnach angehalten, entsprechende Kapazitäten zu schaffen. Man plant, dass die französischen Krankenhäuser bis zu zwei Monate lang 100 Soldaten täglich behandeln können. Wenn es darauf ankommt, sogar bis zu 250 Soldaten.
Während Frankreich sich auf eine mögliche Belastung des Gesundheitssystems vorbereitet, erklärte die Bundesregierung gegenüber der Daily Mail, sie befinde sich aufgrund russischer Militärübungen in erhöhter Alarmbereitschaft. Ein Sprecher betonte jedoch: „Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass unter dem Deckmantel der Übung Vorbereitungen für einen Angriff getroffen werden. Aber wir werden wachsam sein, nicht nur die deutschen Streitkräfte, sondern die NATO.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











