Deutschland steht vor deutlichen demografischen Verschiebungen. Nach der gestern vorgestellten 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts (Destatis) wird im Jahr 2035 bereits jede vierte Person 67 Jahre oder älter sein – 2024 war es noch jede fünfte. Alle 27 Varianten der Berechnung kommen zu diesem Ergebnis.
„Die Generation der Babyboomer befindet sich mitten im Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge“, sagte Karsten Lummer, Leiter der Bevölkerungsabteilung im Statistischen Bundesamt. Dadurch steigt die Zahl der Rentner kontinuierlich an.
Bis 2038 wird die Zahl der Menschen ab 67 Jahren je nach Entwicklung der Lebenserwartung auf 20,5 bis 21,3 Millionen steigen. „Das sind 3,8 bis 4,5 Millionen mehr als heute“, erklärte Elke Loichinger, Referatsleiterin für demografische Analysen. Der Anteil der Älteren wächst damit auf 25 bis 27 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











