Der Berliner Wohnungsmarkt ist weiterhin sehr angespannt. Wenn man nicht gerade ein Sozialfall oder ein Migrant ist, findet man einfach keine neue Bleibe. Es werden zu wenige neue Wohnungen gebaut, und die anhaltende Zuwanderung sorgt für immer größere Nachfrage. Der städtische Wohnraum wird vergeben, und private Vermieter ziehen Doppelverdiener vor.
Hier schildert ein NIUS-Leser das aussichtslose Unterfangen, eine Wohnung in der Hauptstadt zu finden, obwohl er nicht einmal schlecht verdient.
Die Suche nach einer Wohnung in Berlin gleicht einer Odyssee. Unser eigener Fall steht wohl sinnbildlich für die derzeitige, politisch kreierte Mangellage. Vor zwei Jahren bekamen wir (meine achtjährige Tochter und ich) die Information, dass unsere Wohnung verkauft wird – nach über 15 Jahren Gesamtmietzeit, davon acht zu zweit in der Wohnung, für uns natürlich ein Schock. In der Wohnung und im Kiez sind wir verwurzelt, meine Tochter geht hier zur Schule.
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