Die Werke der Diakonie in Baden und Württemberg haben den Berliner Queer-Beauftragten Alfonso Pantisano mit ihrem jährlichen Journalistenpreis ausgezeichnet. Für einen Text über das Leben der Kinder italienischer Gastarbeiter soll der Politiker im Juli entsprechend geehrt werden. Für Pantisano lohnt sich das auch finanziell: Er bekommt ein Preisgeld von 2.500 Euro, wie die Junge Freiheit berichtet.
„Der Autor schafft es, das Schicksal seiner eigenen Familie packend nachzuzeichnen, aufzuklären und zu sensibilisieren“, urteilt die Jury. Unbeachtet blieb für sie derweil, dass Pantisano als Politiker mehrmals als lautstarker Gegner der Presse in Erscheinung getreten ist. In der Vergangenheit hat der SPD-Mann ein fragwürdiges Verhältnis zur Pressefreiheit demonstriert.
Pantisano erregte bundesweite Aufmerksamkeit, weil er Journalistinnen des Magazins Emma als „Hündinnen“ und ihre journalistische Arbeit als entsprechende „Notdurft“ bezeichnet hatte. Die Äußerungen wurden im Rahmen seiner Ernennung zum staatlichen Queer-Beauftragten öffentlich thematisiert. Pantisano sprach auch davon, dass die Emma ein „Schundblatt“ und „nichts wert“ sei.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











