Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) beschwerte sich in einer CDU-Sondersitzung anlässlich der Tennis-Affäre über Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Wie die B.Z. berichtet, wirft Wegner der Innensenatorin vor, ihn erst um 8:07 Uhr über den Strom-Anschlag informiert zu haben, während andere Senatoren deutlich früher benachrichtigt worden seien. Brisant: Laut Spranger war Wegners Handy ausgeschaltet.
Die B.Z. beschreibt die Abläufe an jenem Samstag, an dem ein Terror-Akt weite Teile Berlins ohne Strom zurückließ: Demnach habe die Innensenatorin Wegner um 8:05 Uhr per Telefon informieren wollen, ihn aber nicht erreicht: „Das war noch ausgeschaltet, samstags nicht unüblich“, so Spranger im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Deshalb habe sie „den Regierenden Bürgermeister um 8.07 Uhr schriftlich entsprechend informiert“.
Öffentlichkeitswirksamer PR-Termin: Wegner und Spranger sprechen während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins in einer Notunterkunft mit der 97-jährigen Ingeborg aus Lichterfelde.
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