Hunderte Schüler des Fichtenberg-Gymnasiums in Berlin-Steglitz zog es am 19. Februar auf die Straße: Sie protestierten gegen einen vermeintlichen Rechtsruck im Land. Auch der Direktor der Schule rief zur Demonstration auf, obwohl zeitgleich regulärer Unterricht stattfand. Jetzt kommt heraus: Die Schüler sammelten allein an diesem Tag 2.970 unentschuldigte Fehlstunden. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie auf die Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Thorsten Weiß hervor.
Die Fichtenberg-Schule in Berlin Steglitz
Im Zuge der Schülerdemonstration im Februar überschlugen sich die Schlagzeilen. Die Berliner Woche schrieb: „Für Vielfalt und Toleranz: Schüler der Fichtenberg-Schule zeigen klare Kante gegen Rechtsruck“. Der Tagesspiegel berichtete: „Im Berliner Südwesten gehen hunderte Schüler gegen den Rechtsruck auf die Straße“. Die taz titelte: „Schüler-Demo gegen Rassismus und die AfD: Wednesdays for Vielfalt und gegen den Rechtsruck“. Viele weitere Medien berichteten über die politisch engagierten Schüler.
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