Berliner CDU will Kartenzahlung für Händler und Dienstleister verpflichtend machen

vor 3 Monaten

Berliner CDU will Kartenzahlung für Händler und Dienstleister verpflichtend machen
Bildquelle: Apollo News

Die Berliner CDU dringt auf ein Ende von „Cash only“ und „nur Barzahlung“ im Alltag. Wie die Bild berichtet, bereitet das Land Berlin eine Bundesratsinitiative vor, mit der Händler und Dienstleister verpflichtet werden sollen, neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anzubieten.

Aus Sicht der Hauptstadt betrifft das Problem insbesondere Branchen, in denen weiterhin häufig ausschließlich Bargeld akzeptiert wird – etwa Imbisse, Spätis, Bäckereien oder Barber-Shops. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner sagte der Zeitung, ihm falle „kein sonstiger Grund“ ein, warum jemand auf reiner Barzahlung bestehe, „als an der Steuer vorbei arbeiten zu wollen“.

Neu ist die Stoßrichtung nicht. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD ist festgehalten, dass bei Geschäften des Alltags künftig „grundsätzlich Bargeld und mindestens eine digitale Zahlungsoption“ angeboten werden sollen. Die Bundesregierung bestätigte im September 2025 in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass dazu intern an konkreten Umsetzungsvorschlägen gearbeitet wird. Ziel sei eine „echte Wahlfreiheit im Zahlungsverkehr“, die zugleich „ressourcenschonend und bürokratiearm“ ausgestaltet werden soll.

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