Zumindest dies ist sicher: Der „Russe“ war’s nicht! Zu dem Anschlag auf die Versorgungsinfrastruktur im Berliner Südwesten mit großflächigem Stromausfall hat sich die linksextremistische „Vulkan-Gruppe” bekannt. Laut Ermittlern deutet alles auf die Täterschaft dieser öko-terroristischen Zelle hin. Der Sabotageakt legte die Energieversorgung von bis zu 45.000 Haushalten und 2.200 Betrieben in Wannsee, Nikolassee, Schlachtensee, Steglitz-Zehlendorf und Lichterfelde lahm.
Fest steht: Der ursächliche Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in Berlin-Teltow, der am Samstag (3. Januar) mehrere Hochspannungskabel beschädigte und so eine Kaskade von Netzabschaltungen auslöste, wurde durch gezielte Brandstiftung ausgelöst. Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt. Frühestens am Donnerstag (8.Januar) können tausende Haushalte wieder auf Strom hoffen.
„Apocalypse Now“ im Südwesten der deutschen Hauptstadt: Dunkle Häuser, keine Straßenbeleuchtung, tote Ampeln, geschlossene Läden, Restaurants und Tankstellen dicht. Dazu Eiseskälte und dichtes Schneetreiben. Die Polizei ist mit Hunderten Kräften in den vom Blackout betroffenen Gebieten im Einsatz. Die vergangene Nacht erinnerte an einen dystopischen postnuklearen Zukunftsschocker.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











