Bericht über Landesamt für Einwanderung: Alle 13 Minuten wird in Berlin ein Ausländer eingebürgert

vor 11 Monaten

Bericht über Landesamt für Einwanderung: Alle 13 Minuten wird in Berlin ein Ausländer eingebürgert
Bildquelle: NiUS

Die Ausländerbehörde in Berlin, „Landesamt für Einwanderung“ (LEA) genannt, soll 40.000 Einbürgerungen im laufenden Jahr vornehmen. Insbesondere für Berliner Verhältnisse arbeitet die Behörde sehr effizient, um das Plansoll zu erfüllen. Gesetzliche Vorschriften werden mitunter sehr frei interpretiert, fast 99 Prozent der Anträge genehmigt.

In Berlin werden immer mehr Ausländer eingebürgert. 2023 erhielten dort gut 9.000 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft, 2024 waren es knapp 22.000. In diesem Jahr könnten es laut LEA-Direktor Engelhard Mazanke 40.000 werden, im ersten Halbjahr waren es bereits gut 20.000.

Die Ausländerbehörde in Berlin, die seit fünf Jahren „Landesamt für Einwanderung“ heißt, liegt bei der Zielvorgabe 40.000 also gut im Rennen. Das bedeutet: Alle 13 Minuten wird in Berlin jemand eingebürgert. Wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) meint, geht die rasch steigende Zahl an Einbürgerungen auf schnellere digitale Verfahren und bundesgesetzliche Regeln zurück, ob Menschen die Voraussetzungen erfüllten, etwa die Sprache beherrschten und sich zu den Werten in Deutschland bekennen, werde sehr genau geprüft.

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