Noch während Trump seine Antrittsrede hält, werden bereits die ersten Maßnahmen zum Schutz der US-Grenze zu Mexiko umgesetzt. Der 47. Präsident der USA kündigt an, die App „CBP One“ abzuschalten, und in diesem Moment wird die Meldung verschickt, dass alle bisherigen Termine abgesagt sind. Später wurde die App ganz abgeschaltet. Die App wurde unter dem vorherigen Präsidenten Joe Biden eingeführt. Mit der App konnten Migranten in Mexiko Termine vereinbaren, um Asyl zu beantragen und so vorläufig in die USA einreisen. Die Deaktivierung der App ist nicht die einzige Maßnahme, die Trumps Regierung gegen illegale Migration durchführt.
Parallel zur Amtseinführung wurde so etwa in Texas der Grenzübergang in El Paso geschlossen. Polizisten in Einsatzmontur bewachten den Übergang und warnten die Migranten auf der anderen Seite, dass ihnen Verhaftung oder Anwendung von Gewalt droht, sollten sie versuchen, die Polizeikette zu durchbrechen. Dort gab es viel Enttäuschung, weil entsprechende „CBP One“-Termine abgesagt wurden.
An seinem ersten Amtstag unterzeichnete er mehrere Präsidialanordnungen, die den Grenzschutz verbessern sollen. So ordnete er einen nationalen Notstand an der Südgrenze an, erklärte offiziell einen Invasions-Zustand an der Südgrenze und erließ weitere Verordnungen explizit zum Grenzschutz. Allen Verordnungen ist gemein, dass das Verteidigungsministerium und das Ministerium für Heimatschutz mehr durchgreifen sollen. Es soll mehr Personal geben, um die Grenze zu sichern und Abschiebungen durchzuführen. Der Grenzzaun soll ausgebaut werden.
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