Die Stadt Köln möchte stärker gegen sogenanntes Catcalling vorgehen und es künftig als unerwünschtes Verhalten in die Stadtordnung aufnehmen. Ein entsprechender Antrag wurde von der Ratspartei Volt auf den Weg gebracht, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete.
Aufdringliche Blicke oder Hinterherpfeifen könnten in Zukunft vom Ordnungsamt geahndet werden, sollte der Rat dem Antrag zustimmen. Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen beauftragte die Verwaltung, konkrete Pläne auszuarbeiten. Ein konkreter Regelungsvorschlag soll dem Rat bis September vorgelegt werden. Bisher gilt Catcalling weder als Straftat noch als Ordnungswidrigkeit.
„Catcalling ist kein Kompliment, es ist sexuelle Belästigung und eine Gesetzeslücke“, betonte die Stadträtin der Volt-Fraktion Jasna Ibrić dazu. Sie ist zudem Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses. Das würde sie nicht nur als „Betroffene“, sondern auch aus ihrer polizeilichen Perspektive als Kriminaloberkommissarin sagen. Sie erklärte, erst vor zwei Tagen habe ein Mann sie in der U-Bahn ununterbrochen und anzüglich angestarrt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











