Ein Gremium, das Wirtschaftsministerin Katherina Reiche berät, kommt in einem Gutachten zu dem Schluss: Die Deutschen müssen künftig bis 73 arbeiten, um das Rentensystem vor dem Kollaps zu bewahren.
In dem Gutachten, das der Bild vorliegt, heißt es dem Blatt zufolge, das Renteneintrittsalter sollte schrittweise bis zum Jahr 2060 auf 73 Jahre steigen: „Seit Jahren stagniert die Wirtschaftsleistung, während vergleichbare Volkswirtschaften deutlich dynamischer wachsen.“
Laut Bild heißt es in der Studie: „Wir werden mehr arbeiten müssen, wenn wir den Umfang der Sozialversicherungen bewahren wollen, ohne zeitgleich den nachfolgenden Generationen noch mehr Lasten zu hinterlassen. Das Renteneintrittsalter muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden.“ Treibende Ursachen seien ein zu geringes Produktivitätswachstum und strukturelle Demografieprobleme. Die Ökonomen nennen als Beispiel Dänemark, wo das Renteneintrittsalter bis 2040 auf 70 Jahre ansteige.
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