Die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz ist unbeliebter denn je – und das zeigt sich auch bei den ganz persönlichen Beliebtheitswerten der Regierungsverantwortlichen. Bundeskanzler Friedrich Merz selbst bekommt bei der neuen Politikertreppe vom Spiegel deutlich schlechtere Bewertungen als noch im Sommer. Nur 35 Prozent der Befragten wünschen ihm eine wichtige politische Rolle für die Zukunft. Ein deutlicher Abrutsch: Im Juli waren es noch 11 Prozent mehr.
Auch das Gesamtbild ist stark negativ: Nicht einmal jeder dritte Wahlberechtigte hält die Arbeit der Koalition aktuell für gut oder sehr gut, mehr als zwei Drittel der Befragten kommen zu einem eher kritischen oder sehr kritischen Urteil. 70 Prozent gaben an, die Regierungsarbeit für „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“ zu halten. Nur 30 Prozent sagten „eher gut“ oder „sehr gut“ in Hinsicht auf die Koalition und deren Arbeit. Allein bei den Anhängern der Union überwiegt mit 64 Prozent noch die Zustimmung, selbst beim Koalitionspartner SPD sind laut Umfrage noch 46 Prozent mit der Regierung zufrieden. Die Zahlen liegen damit ungefähr auf dem Zustimmungsniveau, das die Berliner Ampelkoalition in ihrer Spätphase im Dezember 2023 erzielte. Besonders alarmierend für Union und SPD vor Beginn eines Jahres mit zwei wichtigen Landtagswahlen in Ostdeutschland: Dort vergeben mehr als drei Viertel der Befragten schlechte Noten an die Bundesregierung.
Die Minister der Regierung Merz sind ebenfalls immer unbeliebter: Weitere wichtige Mitglieder seiner Regierung wie SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius (der Beliebteste, 67 Prozent), SPD-Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (32 Prozent) oder CSU-Innenminister Alexander Dobrindt (33 Prozent) verzeichnen Rückgänge von vier bis fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Sommer. CDU-Fraktionschef Jens Spahn erreicht sein Allzeittief in den bisherigen Erhebungen (13 Prozent).
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











