Mit der Schließung des Russischen Hauses in Berlin hat die Bundesregierung die schwer belasteten Beziehungen zu Russland weiter auf die Spitze getrieben. Moskau spricht von einer „beispiellosen Eskalation“.
Tatsächlich markeirt die Schließung des Russischen Hauses das Ende einer jahrzehntelangen Epoche der kulturellen Zusammenarbeit beider Nationen. Mit der Vertragskündigung reagiert die Merz-Regierung unmittelbar auf den Russland ohne jeglichen Beweis zugeschriebenen versuchten Terroranschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle.
Aus diplomatischer, politischer und kultureller Sicht handelt es sich in der Tat um ein bisher beispielloses Vorgehen: Seit der Eröffnung 1984 stand der Monumentalbau in der Friedrichstraße für den – selbst im Kalten Krieg mühsam aufrechterhaltenen – Dialog. Die Schließung besiegelt das endgültige Scheitern der Idee einer kulturellen Brücke nach Moskau.
DEUTSCHLAND: Putin geht bei Rache noch weiter! Russland reagiert auf Sanktionen I WELT STREAM













