Die Begründung der Bundeswahlleiterin, dass es in Deutschland an Kapazität für Papier und Druckmöglichkeiten mangeln würde, sorgte im Nachbarland Polen für Belustigung. Mehrere polnische Politiker griffen die Begründung satirisch auf, und erklärten, Polen sei bereit zum Aushelfen.
So bot der polnische Europaabgeordnete Dariusz Joński Unterstützung an: „Wenn Deutschland Drucker und Papier braucht, werden wir beides auf jeden Fall an unsere Nachbarn verkaufen.“ Er fügte hinzu, dass dies auch der polnischen Wirtschaft zugutekäme und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken würde.
Die rechte Oppositionspartei PiS (Recht und Gerechtigkeit) nutzte das Thema ebenfalls für eine politische Breitseite. Der PiS-Politiker Przemysław Czarnek spielte auf den ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk an, der derzeit Oppositionsführer in Polen ist: „Donald Tusk sollte auch seinen deutschen Freunden zu Hilfe kommen“, sagte Czarnek und ließ dabei kaum verbergen, dass er die Lage als Chance für Wahlkampfzwecke sah.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











