Bei Miosga alle einig: Frieden unbedingt vermeiden

vor 7 Monaten

Bei Miosga alle einig: Frieden unbedingt vermeiden
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Ukraine-Krieg kurz vor einem möglichen Ende. Aber kein Grund zur Hoffnung. Stattdessen gehen eine Waffenexpertin und ein Kriegsreporter in den regen Strategie-Austausch. Und CDU-Mann Laschet wäre es sogar lieber, wenn gar kein Frieden käme, sondern ein Waffenstillstand. Der könne dann auch gern ein halbes Jahrhundert dauern.

Klingt absurd? Sagen wir es so. Diese eine Stunde Miosga am Sonntagabend hat die Messlatte des intellektuell Zumutbaren noch einmal deutlich tiefer gelegt. Selten war eine Sendung überflüssiger, waren die Redebeiträge irrelevanter, die Thesen abstruser.

Auch beim jetzt vorgelegten 28-Punkte-Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs kennt sich die Frau mit dem stringenten Namen bestens aus. Major „würde es nicht mal Plan nennen, weil es wirklich schlampig und schlecht formuliert ist“. Ihn umzusetzen, „würde bedeuten, dass man mit Krieg Grenzen verschieben kann“, warnt sie. Und dass das ukrainische Militär künftig auf 600.000 Mann begrenzt werden soll, findet sie völlig unakzeptabel. Es bedeute nämlich, „dass die Ukraine in eine strukturelle Nichtverteidigungsfähigkeit gebracht wird“.

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