Bei Lanz: Wie reformiert man ein Land in den Untergang?

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Bei Lanz: Wie reformiert man ein Land in den Untergang?
Bildquelle: Tichys Einblick

Eine Sendung von Markus Lanz, in der der ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen mit Leib und Seele im Sessel sitzt, bietet einiges an Unterhaltungspotenzial – wenn man das Leben nicht so ernst nimmt. Ernst nehmen es die Gäste von Markus Lanz an diesem Mittwochabend aber sehr. Wie kleine Kinder sind sie gefangen von den Schreckensgestalten und Monstern ihrer eigenen Märchenerzählungen. Der böse Wolf im Schafspelz ist natürlich Trump, der am 2. April den „Liberation Day“ verkündet hat. Der Wolf möchte von den Schafen nun hohe Zölle, wenn sie ihre Güter in die USA importieren möchten.

Das „goldene Zeitalter“ für die US-Wirtschaft kommt also auch die Europäer teuer zu stehen. Trump ist seit 72 Tagen im Amt und der SPD-Politiker und ehemalige Bundesminister für Finanzen Peer Steinbrück sieht diese Zeitspanne „als eine Art Revolution“. Eine Revolution, die er gewinnt, „weil er sich mit Vollzugs- oder Vollstreckern umgeben hat, die alle willfährig dies tun, und weil er, wie ich glaube in weiten Teilen im Augenblick der amerikanischen Gesellschaft auf eine Haltung trifft, die sich zurückzieht und die sogar inzwischen fast verschüchtert und verstört ist, überhaupt noch eine kritische Stimme gegen ihn zu erheben“.

Geradezu schockiert ist die Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld darüber, dass „Forscher nicht mehr sagen können, was sie forschen wollen oder eben Unternehmen noch nicht mal mehr machen dürfen in der Personalpolitik, was sie machen wollen – nämlich Gleichstellung, Gleichberechtigung und Inklusion zu praktizieren“. Auch das ein erfülltes Wahlversprechen: das Ende des Wokeismus.

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