Als gewiefter Showman weiß der künftige US-Präsident, wie man gute Schlagzeilen produziert. Donald Trump droht mehr oder weniger unverhohlen damit, dass die USA sich Grönland, Kanada und den Panamakanal einverleiben wollen.
Wer Donald Trump noch aus seiner ersten Amtszeit kennt, der weiß, dass er gern dick aufträgt. Schon damals wollte er Grönland kaufen. Aus der Nummer ist nie etwas geworden. Die deutsche Politik reagiert bis heute äußerst hysterisch auf Trumps Sprücheklopferei. Der Talk bei Illner ist ein Spiegelbild der ersten vier Jahre Trump, als die Hysterie von Tag eins bis zum Ende anhielt.
Besonders Ricarda Lang von den Grünen malt wegen Trump den Teufel an die Wand. Die Union möchte seine Amtszeit als US-Präsident weniger voreingenommen angehen. Außenpolitiker Norbert Röttgen will die zweite Trump-Amtszeit erstmal auf sich zukommen lassen. Schließlich ist Trump gar nicht mehr das Feindbild Nummer eins. Elon Musk wird von Lang und Röttgen beinahe zum Leibhaftigen gemacht, weil er es gewagt hatte, für die AfD zu werben. Der Talk ist das reinste Musk-Bashing.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











