Am Dienstag wurde bekannt, dass das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos seinem Gründer und langjährigen Leiter Klaus Schwab Hausverbot erteilt hat, nachdem dieser von seinem Amt zurückgetreten war und eine Untersuchung gegen ihn eröffnet wurde. Nun werden weitere Details über den Streit zwischen Schwab und dem WEF bekannt.
So soll Schwab, wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) unter Berufung auf „informierte Quellen“ berichtet, im Vorfeld seines Rücktritts drei Mitgliedern des WEF-Stiftungsrats mit einer Strafanzeige gedroht haben, sollten sie eine externe Untersuchung der zahlreichen Vorwürfe gegen ihn durchsetzen. Außerdem forderte er von den drei Mitgliedern eine Entschuldigung beim gesamten Stiftungsrat.
Doch Schwabs Drohung ist nicht aufgegangen – stattdessen soll der Stiftungsrat ihn daraufhin an Ostern zum sofortigen Rücktritt von seinem Amt als WEF-Vorsitzender aufgefordert haben. Infolge seines Rücktritts wurden dann durch die Berichterstattung des amerikanischen Wall Street Journal und der Financial Times die schweren Vorwürfe gegen Schwab bekannt: So soll er immer wieder Firmengelder zweckentfremdet eingesetzt haben – etwa für Massagen oder die private Nutzung einer WEF-Villa. Obendrein soll
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