Rund 60 Prozent aller Gefängnis-Insassen in Bayern sind Migranten – Justizvollzug kostet hunderte Millionen jährlich

vor 6 Monaten

Rund 60 Prozent aller Gefängnis-Insassen in Bayern sind Migranten – Justizvollzug kostet hunderte Millionen jährlich
Bildquelle: NiUS

In Bayerns Justizvollzugsanstalten sitzen derzeit mehr als 10.000 Häftlinge – und mehr als die Hälfte von ihnen hat entweder keine deutsche Staatsangehörigkeit oder ist als Deutscher im Ausland geboren. Das geht aus einer Antwort des bayerischen Justizministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Abgeordneten Rene Dierkes, Jörg Baumann, Richard Graupner und Florian Köhler hervor, die NIUS exklusiv vorliegt. Die Zahlen werfen ein Schlaglicht auf die Belastung des Justizsystems: Diese Gruppe bindet nicht nur die Mehrheit der Haftplätze, sondern verursacht auch Kosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr.

Zum Stichtag 31. Oktober 2025 waren exakt 10.013 Personen in bayerischen Gefängnissen inhaftiert, wie Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in seiner Antwort mitteilt. Davon befanden sich 29,67 Prozent in Untersuchungshaft und 1,32 Prozent in Abschiebehaft. Die Strafvollzugsstatistik zum 31. März 2025 zeigt: Nur 48,5 Prozent der Inhaftierten besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit. Unter diesen Deutschen waren wiederum 14,82 Prozent an einem Ort außerhalb der Bundesrepublik geboren. Zusammengerechnet ergibt das einen Anteil von rund 58,7 Prozent an Häftlingen, die entweder Ausländer oder Deutsche mit einem ausländischen Geburtsort sind.

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