Bayerische Gasspeicher teilweise zu unter sechs Prozent gefüllt – eigentlich sollten es über 40 Prozent sein

vor 5 Monaten

Bayerische Gasspeicher teilweise zu unter sechs Prozent gefüllt – eigentlich sollten es über 40 Prozent sein
Bildquelle: Apollo News

Die für die flächendeckende Gasversorgung besonders wichtigen Speicher in Bayern weisen noch deutlich geringere Füllstände auf als im Bundesschnitt, wie Daten der Initiative Energie Speichern zeigen. Wo eigentlich noch deutlich mehr als 40 Prozent der maximalen Gasmenge enthalten sein sollten, sind mancherorts nur noch gut fünf Prozent vorhanden.

Besondere rechtliche Verpflichtungen für die Speicherbetreiber im äußersten Süden haben damit keine Wirkung entfaltet. Die größten Speicherkapazitäten in Deutschland liegen aus geologischen Gründen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Als Speicher genutzt werden dort vor allem ehemalige Lagerstätten, in denen früher natürlicherweise Gas vorkam, das aber bereits abgepumpt und genutzt wurde.

Diese Speicher im Nordwesten liegen aber fernab der industriellen Zentren in Süddeutschland. Deswegen kommt einer dritten Region besondere Bedeutung zu: Oberbayern. In der Gegend südlich von München findet sich etwa ein Achtel der Gesamtkapazität zur Erdgasspeicherung. Um die gesamtdeutsche Versorgung sicherzustellen, sind sie von herausragender Bedeutung.

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