Als erster regulärer Redner im neuen Deutschen Bundestag sprach Bernd Baumann für die AfD. Er hielt als parlamentarischer Geschäftsführer eine Rede zu einem Antrag der AfD, um Gregor Gysi als Alterspräsident zu verhindern. Der AfD-Politiker begrüßte die Konstituierung. Den anderen Parteien warf er vor, diese herausgezögert zu haben. Union, SPD und Grüne hätten einen früheren Termin „wie ein Parteienkartell“ verhindert.
„So konnten sie mit den längst abgewählten Mehrheiten des alten Bundestages gleich dreimal das Grundgesetz ändern, gegen den Wählerwillen. Im hier neu gewählten Bundestag hätte es keine Mehrheit gegeben.“ Der Union warf er unterdessen „gigantischen Wahlbetrug“ vor: „Wer die CDU wählt, bekommt am Ende Links-Grün, er bekommt offene Grenzen, Massenmigration, 72 Geschlechter und die rot-grüne Regenbogenfahne ganz oben auf dem Bundestag.“
Mehrmals wurde Baumann von Alterspräsident Gregor Gysi ermahnt. Gysi erinnerte den AfD-Politiker daran, dass dieser zur Geschäftsordnung zu sprechen habe. Baumann bezog sich darauf und nannte die Eröffnung „ein abgekartetes Spiel“. 2017 hatten die damaligen Fraktionen im Bundestag die Geschäftsordnung geändert, um einen AfD-Alterspräsidenten zu verhindern.
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